CI-SHG Hagen BilddateiDie CI SHG Hagen hatte am 09.04.15 Christian Weidensee, Inhaber einer Brandmelder- Vertriebsfirma und engagierter Feuerwehrmann, eingeladen, um Näheres über Brandmelder für Hörgeschädigte zu erfahren. Etwa 20 interessierte Zuhörer hatten sich eingefunden.

Herr Weidensee startete um 18 Uhr seine Präsentation und zeigte Statistiken über Feuer, Feueropfer und die leider viel zu niedrige Anzahl an installierten Rauchmelder in Deutschland. Andere Länder sind da vorbildlicher. Er erklärte, dass Rauch im Schlaf nicht bemerkt wird, da der Geruchssinn sich mit schlafen legt und nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt funktioniert. Daher liegen die Zahlen für Geschädigte und Todesopfer nachts höher als tagsüber. Nur ein paar Atemzüge in Luft mit hoher Rauchkonzentration können schon tödlich sein. Daher sind in vielen Bundesländern laut Bauordnung, Brandmelder inzwischen Pflicht. So auch in NRW.

Dr Harald Rösch Wissenschafts- und Unternehmenskommunikation
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Kürzere Aufmerksamkeitsspannen sind eine Ursache für nachlassendes Hörvermögen im Alter

Ältere Menschen klagen oft über Hörschwierigkeiten, besonders wenn mehrere Personen durcheinander sprechen. Forscher am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben herausgefunden, dass der Grund hierfür nicht nur im Ohr, sondern ebenso in veränderten Aufmerksamkeitsprozessen im Gehirn älterer Menschen zu finden ist. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Alpha-Wellen zu, deren Anpassung an veränderte Hörsituationen das Sprachverständnis in Alltagssituationen verbessert.

Lilian Rusczyk war bei uns und hat uns einiges über bimodales Hören erzählt. Ihren Vortrag haben wir als Video festgehalten.

CI-SHG Hagen BilddateiFrühanpassung des Sprachprozessors in den Bosenbergkliniken
Interview mit Dipl. Ingenieur Ahmed Bellagnech

Marion Hölterhoff

Herr Bellagnech, Sie verfolgen seit einiger Zeit in den Bosenbergkliniken ein neues Konzept zur Erstanpassung der Sprachprozessoren. Können Sie uns dazu nähere Informationen geben?

Ahmed Bellagnech

Ja, in Zusammenarbeit mit Prof. Hörmann und Prof. Seidler gehen wir seit einiger Zeit das Wagnis der frühen Anpassung ein.

Marion Hölterhoff

Was hat Sie dazu bewogen?

Wenn Kinder sprechen lernen, sind sie auf ein funktionsfähiges Gehör angewiesen. Tauben Menschen können sogenannte Cochlea-Implantate das Hören wieder ermöglichen, indem sie den Hörnerv elektrisch erregen. Forscher der Technischen Universität München (TUM) arbeiten daran, die derzeitigen Grenzen dieser Technologie zu überwinden. Sie erforschen die Umsetzung der Signale im Hörnerv und ihre neuronale Verarbeitung im Gehirn. Mit den von ihnen entwickelten Computermodellen wollen die Hersteller ihre Geräte weiter verbessern.

"Weiche Therapie schafft harte Fakten"
Text: Natascha Schettler-Brox
Deutsches Zentrum für Musiktherapieforschung (Viktor Dulger Institut) DZM e.V.

Heidelberg, den 01.12.2014 - Kernspin-Untersuchungen zeigen "Normalisierung" des Gehirns bei Tinnituspatienten nach der Teilnahme an der Neuro-Musiktherapie

Seit zehn Jahren werden am Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung (DZM) e. V. in Heidelberg Betroffene mit Tinnitus behandelt. Anfangs wurde das Therapiekonzept der Neuro-Musiktherapie nur bei Menschen mit chronischem Tinnitus angewandt, seit 2013 wird es auch bei akutem (d. h. seit maximal drei Monaten andauernden) Tinnitus eingesetzt. Die Entscheidung zur Ausweitung des Behandlungskonzeptes für den akuten Tinnitus war wichtig: Kernspin-Messungen, durchgeführt am Uniklinikum Homburg vor und nach der Teilnahme an der Neuro-Musiktherapie, demonstrieren die Wirkung der Neuro-Musiktherapie auf der Ebene des Gehirns.

Die CI-SHG Hagen führte nach dem 8. CI-Symposium in St. Wendel ein Interview mit Dr. Seidler. Das Video befindet sich schon auf dieser Page. Hier finden Sie die Textfassung-

Das Interview führte Marion Hölterhoff, Leiterin der CI.SHG Hagen:

Marion:

Herr Prof. Seidler, herzlichen Dank, dass Sie uns noch für ein Interview zur Verfügung stehen.
Wir hatten ja hier den 8. Ci- Symposiumstag in St. Wendel und als Zuhörer habe ich den Eindruck, dass der Tag sehr erfolgreich war.

Ich hätte gerne ein kleines Statement dazu.

Das Merkzeichen hat insbesondere Bedeutung für die vergünstigte oder unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr oder Kfz-Steuerermäßigung und für Ansprüche nach dem Landespflegegeldgesetz.

Das Notfallfax für Menschen mit Hörproblemen können Sie hier herunterladen (PDF-Datei) >>>

Notruf-Fax für Hörbehinderte 

Die FAX- Nummer für Hagen: 110

Die meisten Behörden haben spezielle Faxnummern geschaltet, an die Hörgeschädigte im Notfall ein Fax senden können. Einen Vordruck dazu finden Sie oben auf der Seite zum Download. Diese Faxe werden bei den Leitstellen genauso behandelt wie ein Notruf.

Notruf-Faxnummern der einzelnen Polizeibehörden:

Die CI- Selbsthilfegruppe Hagen

Die HörschneckenDas erste Treffen der CI- SHG Hagen_6

Wenn Sie

  • Informationen rund um das CI haben wollen ( das CI ist eine Innenohrprothese für hochgradig schwerhörige und gehörlose Kinder und Erwachsene),
  • CI – Träger sind,
  • überlegen, ob für Sie ein CI in Frage kommt, aber dazu 1000 Fragen haben,
  • Probleme mit dem Hören haben,
  • sich einfach mal mit Betroffenen austauschen wollen,
  • mit anderen Ihre Freude über das neue Hören teilen wollen,
  • erfahren wollen, dass auch andere die gleichen Sorgen und Probleme haben,
  • in lockerer Atmosphäre sich alle Sorgen und Fragen zum CI von der Seele reden wollen,
  • ihre Angehörigen Sie begleiten und unterstützen wollen,

dann sind Sie bei uns genau richtig.

Kontakt:

Leitung: Marion Hölterhoff ,  Tel. 02374752186
Stellvertretung: Dieter Fraune, Tel. 02333/89126
E-Mail: ci-shg-hagen@civ-nrw.de   

Die Gruppe ist Mitglied im CIV-NRW e.V. - www.civ-nrw.de
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Die CI- Selbsthilfegruppe bietet Informationen für Schwerhörige, CI Träger, Angehörige und Interessierte.

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